Naturpark Hüttener Berge
Bis in das 16. Jahrhundert hinein war das östliche Schleswig-Holstein in weiten Teilen von dichten Wäldern bedeckt. Im Naturpark Hüttener Berge spiegelt sich die lange Dauer der Waldbedeckung noch heute in dem häufigen Auftreten von Wald- und Rodungsortsnamen wider wie z.B. Holzbunge, Schoothorst, Osterbyholz oder Jürgensrade. Im 16. Jahrhundert begann die Waldfläche stark abzunehmen. Ausschlaggebend dafür waren exzessive Waldnutzungen der Bauern, des Adels und der Landesherren und Holzraubbau zu gewerblichen Zwecken. Mitte des 18. Jahrhunderts musste aus Pommern, Norwegen, Schweden und dem Baltikum Bau- und Brennholz nach Schleswig eingeführt werden, da die eigenen Wälder den Holzbedarf nicht mehr deckten.
Mit der gesetzlichen Einschränkung der Waldweide, der Reglementierung der bäuerlichen Nutzholzentnahme, der Gründung von „Holzschulen“ und ersten obrigkeitlichen Empfehlungen zur Anlage von Knicks in sogenannten Holzverordnungen versuchte man, die Holzknappheit in den Griff zu bekommen. Der gewünschte Erfolg blieb jedoch aus. Eine grundlegende Systemänderung war erforderlich. Dies brachte die im ausgehenden 18. Jahrhundert durchgeführte Agrarreform, die Verkoppelung: Wald und Weide wurden durch die staatlich verordnete Anlage der Knicks voneinander getrennt, und die Bauern verfügten mit diesen „lebenden Zäunen“ über nachwachsendes, im Alltag notwendiges Brenn- und Nutzholz. Die Knick- und Redderlandschaft ist im Naturpark besonders gut erhalten. Detaillierte Informationen dazu gibt es in der Ausstellung im Redderhus Informationszentrum für Tourismus, Umwelt und Natur.
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07.01.2010 - 30.12.2010
Nordic Walking Treffen
Der landesweit älteste Nordic Walking Treff findet regelmäßig an der Tourist-Information Naturpark Hüttener Berge im Redderhus, Hauptstr. 2 in Holzbunge, ...
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| Bundesland/Region |
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Schleswig-Holstein |
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| Geographische Lage |
| Mitten in Schleswig-Holstein, im Norden begrenzt von der Schlei, im Süden vom Nord-Ostsee-Kanal, liegt zwischen den Städten Schleswig, Rendsburg und Eckernförde der Naturpark Hüttener Berge. |
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| Größe |
| rund 21.900 ha |
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| Landschaftstypen |
| Laubwald, Mischwald, Fließgewässer, Seen, Moor, Grünland, Trockenbiotope; Geländeausformung: hügelig |
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