Naturparke

Naturpark
Drömling


Historisch bedeutsame Moordammkulturen, Land der tausend Gräben

Seit etwa 200 Jahren stellt der Drömling eine weitgehend vom Menschen gestaltete Kulturlandschaft dar. Während der ursprüngliche Erlenbruchwald heute nur noch in Resten vorhanden ist, bestimmen Wiesen und Äcker weithin das Bild der Landschaft. Vor allem in den Wiesen- und Waldgebieten hat sich bis heute eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt erhalten. Zusammen mit der einmaligen Drömlingslandschaft bildet sie heute das Potential für eine naturverträgliche touristische Entwicklung des Gebietes.
Wer als Besucher in den Drömling kommt, sucht heute entweder das ruhige Naturerlebnis seltener Pflanzen- und Tierarten oder nimmt als Bildungstourist an einer der geführten Wanderungen teil. Ideal erschließt sich der Drömling für den Radfahrer über ein ausgeschildertes Wegenetz. Auch Kutschfahrten erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Eine Reihe kleinerer Pensionen vom Bauernhof bis hin zum Hotel bieten inzwischen für jeden Geschmack und Geldbeutel Übernachtungsmöglichkeiten.

Der Drömling bietet seinen Besuchern insbesondere in den Ortschaften einige Sehenswürdigkeiten. Hierzu zählen das im italienischen Renaissancestil erbaute Schloss Kunrau mit Aussichtsturm und Park sowie die Fachwerkkirchen in Dannefeld, Jeggau, Miesterhorst, Peckfitz, Röwitz, Trippigleben, Wenze und Wernitz. Erwähnenswert ist besonders die Kirche in Dannefeld mit ihrem Flügelaltar aus dem 16. Jahrhundert und einem Kirchenhofportal aus dem Jahr 1735. Ebenfalls im regionstypischen Fachwerkstil oder aus roten Ziegelsteinen erbaute alte Gehöfte aus der Zeit der Drömlingskultivierung sind noch in vielen Horsten und Kolonien zu finden. Aus kultur- und nutzungsgeschichtlicher Sicht von Interesse sind die Grabensysteme und Kanäle zur Moorkultivierung im Drömling, z.B. der Friedrichs- und Wilhelmskanal.

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 Adresse
Naturpark Drömling
Bahnhofstr. 32
39646 Oebisfelde
Deutschland
Tel. (039002)  85 00
Fax (039002)  850 24
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 Alles über den Park

 Daten und Fakten
Bundesland/Region
Sachsen-Anhalt
Gründungsjahr
1990
Größe
27.821 ha
Landschaftstypen
Laubwald, Fließgewässer, Moor, Grünland; Geländeausformung: flach
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