Naturparke

Naturpark
Westhavelland


Der Naturpark Westhavelland liegt in Westbrandenburg an der Grenze zu Sachsen-Anhalt und wird durch die Städte Neustadt/Dosse im Norden, Pritzerbe im Süden und Friesack im Osten begrenzt. Das Westhavelland stellt eines der größten zusammenhängenden Feuchtgebiete im Binnenland des westlichen Mitteleuropas dar, welche nach der RAMSAR-Konvention als Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung ausgewiesen sind. Als längster Fluss bildet die Havel das größte Biotopverbundsystem aquatischer Lebensräume Brandenburgs. Einen großen Bereich nehmen aber auch Dünen und Sanderflächen ein. Fast 90% der landwirtschaftlichen Nutzfläche der Naturschutzgebiete werden extensiv bewirtschaftet.
Über 1 .000 im Naturpark vorkommende Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht oder gefährdet. Das Feuchtgebiet der Havel und ihrer Nebenflüsse ist ein international wichtiger Rastplatz für zahlreiche Zugvogelarten. Elbebiber und Fischotter leben in den Havelgewässern. Das beeindruckende Balzgehabe der Großtrappenhähne kann man von Anfang März bis Ende Mai miterleben.
Das Heimat-Haus Großderschau, zeigt die Gründung und Entwicklung der unter Friedrich II entstandenen Kolonie. Neustadt, als Zentrum der märkischen Pferdezucht hat bis heute seinen guten Namen behalten und lädt zu einem Besuch ein. Anziehungspunkte sind alljährlich die „Neustädter Pferdetage“. Die malerische Fluss- und Seenlandschaft des Naturparks hat auch für Wassersportler viel zu bieten.
Weitere Highlights im Naturpark sind die Rohrweberei in Pritzerbe, das Bienenmuseum in Möthlow, das Schloss von Nennhausen, Fachwerkkirche in Milow, die Stadt der Optik Rathenow und die Stöllner Berge, in welchen Otto Lilienthal zum ersten Mal geflogen ist.


 Adresse
Naturpark Westhavelland
Dorfstraße 5
14715 Havelaue OT Parey
Deutschland
Tel. (033872)  7430
Fax (033872)  74312
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 Alles über den Park

 Daten und Fakten
Bundesland/Region
Brandenburg
Gründungsjahr
1998
Geographische Lage
Das Gebiet erstreckt sich über die Landkreise Havelland (67,4%), Ostprignitz-Ruppin (21,4%) sowie Potsdam-Mittelmark und Teile der Stadt Brandenburg (11,2%).
Landschaftstypen
Fast die Hälfte der Naturparkfläche (44%) - die Niedermoorbereiche und das Haveltal - wird als „naß“ eingestuft. Knapp ein Drittel (28%) sind als arme, aber grundwassernahe Talsande „naß bis feucht“.

 Leitarten
Elbebiber, Fischotter,Große Brachvogel, Kampfläufer, Bekassine, Uferschnepfe und Rotschenkel.
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