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Das Projekt Katzensprung

Der Naturpark als Ideengeber und Manager für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz am Beispiel des Projekts „Katzensprung“

Urlaub machen, ohne dafür ins Flugzeug steigen zu müssen, Abenteuer vor der eigenen Haustür erleben – das Projekt „Katzensprung – Kleine Wege. Große Erlebnisse.“ steht seit drei Jahren für nachhaltiges Reisen mit hohem Erlebnisfaktor ohne großen CO2-Fußabdruck – u.a. in Deutschlands Naturparken. Ihr Beitrag als Ideengeber und Manager für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz am Beispiel des Projekts „Katzensprung“ ist unverzichtbar.

Die im Projekt gefundenen „Leuchttürme“ eines klimaschonenden Tourismus – rund zwei Drittel davon finden sich in oder in der Nähe von  Naturparken – machen deutlich, dass #katzensprungerlebnisse im eigenen Land wirklich cool sind und nichts mit Trostpreis, Verzicht und Langeweile zu tun haben. Die Rolle des Naturparks als Ideengeber und Manager für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Region wird in Zeiten von Corona und Klima- und Naturschutzbewegungen wie etwa Fridays for Future umso bedeutender. Denn alle am Tourismus Beteiligten müssen bestenfalls „an einem Strang ziehen“, um Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Tourismus zu stärken. Das Verbundprojekt „Katzensprung“ hat dazu wertvolle Strategien, praxistaugliche Materialien und Inhalte entwickelt, die auf der Projekt-Homepage www.katzensprung-deutschland.de hinterlegt und für jede Region individuell anwendbar sind.

Wer sich auf den Weg machen möchte, findet hier die wichtigsten Materialien:

Im Logbuch sind die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Projekt zusammengefasst und mit guten Beispielen hinterlegt. Peter Pachl, Geschäftsführer des Naturparks Zittauer Gebirge – einem der zehn Modell-Naturparke – ist davon begeistert: „Das Katzensprung-Logbuch ist ein sehr kompaktes Werk mit vielen interessanten Anregungen – Glückwunsch!  Ich habe vor, das Logbuch für die weitere Entwicklung im Naturpark Zittauer Gebirge zu nutzen.“

Alle Beteiligten (Naturpark, DMO, Kommunen, touristische Institutionen und Akteure) müssen sich regelmäßig austauschen und vernetzen, um gemeinsam eine einheitliche Kommunikation nach außen zu erreichen, Komplementärangebote zu entwickeln und voneinander „lernen“ zu können – das nimmt der Gast dann als „rundes Bild“ der Destination wahr.

Erfolgreiche Umsetzung im nördlichen Schwarzwald
So waren beispielsweise Workshops zur Strategieentwicklung und zum Kennenlernen mit den touristischen Akteuren im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord sehr erfolgreich und führten schnell zu wertvollen Synergien: Z. B. hatten das „Heidelbeerhaus“, ein Hotel sowie eine Confiserie spontan im Kennenlern-Workshop die Idee, geneinsam eine regionale Heidelbeer-Praline als Give-away für die Hotelgäste zu entwickeln und ihren Gästen gegenseitig Besuche der drei Partner zu empfehlen. Das ist perfekte und noch dazu klimaschonende Regionalentwicklung. Des Weiteren veranstaltete der Naturpark einen „Markt der Möglichkeiten“: einen Nachmittag mit Präsentationen, motivierendem Vortrag eines bereits nachhaltig und zudem wirtschaftlich erfolgreichen Hoteliers sowie der Auszeichnung nachhaltiger Betriebe und einer Ausstellung der Akteure zu ihren klimaschonenden Angeboten. Die Entwicklung von 5 Postkarten mit regionalen Motiven und Leitlinien zur Nachhaltigkeit für die Verteilung auf Naturpark-Märkten und anderen Veranstaltungen an Gäste und Einheimische soll zukünftig die Kommunikation der Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Naturparkregion stärken.
Hier geht es zur Video-Präsentation des Naturparks, die anlässlich der digitalen Abschlusskonferenz am 28. Mai 2020 auf Youtube erstellt wurde:

 

Einer muss managen!
Dies alles funktioniert dauerhaft nur, wenn sich jemand dafür verantwortlich fühlt und regelmäßige Workshops/Treffen initiiert! Diese Rolle kann der Naturpark ausfüllen, ggf. auch gemeinsam mit der zuständigen DMO. Als hilfreich stellte sich im Projekt auch die Motivation und Moderation von außen heraus: Das Katzensprungteam hat immer mit der „Brille von außen geschaut“, welche klimaschonenden Angebote schon vorhanden sind und wie sie präsentiert werden. Dabei wurde selbst in sehr gut aufgestellten Naturparken deutlich, dass die vorhandenen „Schätze“ gar nicht so umfassend wahrgenommen und kommuniziert wurden, wie es nötig ist, damit „Außenstehende“ oder sogar andere Akteure diese auch wahrnehmen, sie also sichtbar werden. Katzensprung machte deutlich, dass es manchmal schon hilft, das Vorhandene neu zu betrachten, ohne Neues „erfinden“ zu müssen, wie das nachfolgende Beispiel zeigt.

BNE als Schatz für neue touristische Zielgruppen im Naturpark Lüneburger Heide
So wurden im Naturpark Lüneburger Heide unter dem Motto „Bildung meets Tourismus“ vorhandene außerschulische Bildungsangebote im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) auf ihre Eignung als Angebote für Touristen untersucht und vom Naturpark und den jeweiligen Akteuren im Rahmen eines Workshops entsprechend weiterentwickelt. Die Region gewinnt somit an touristischer Attraktivität und die Bildungsanbieter erschließen sich neue Zielgruppen.
Hier geht es zur Video-Präsentation des Naturparks, die anlässlich der digitalen Abschlusskonferenz am 28. Mai 2020 auf Youtube erstellt wurde:

 

Naturpark als Nachhaltigkeits- und Klimaschutzregion – Erfolgsbeispiel Ammergauer Alpen
Um die vorhandenen oder neu entwickelten nachhaltigen und klimaschonenden Angebote der Destination besser an den Gast bzw. die entsprechenden Zielgruppen kommunizieren zu können, hat der Naturpark Ammergauer Alpen im Rahmen des Katzensprung-Projekts das bundesweite „Aktiv für Naturparke“-Programm des VDN, das engagierte Akteure als Partner(betriebe) des Naturparks auszeichnet, um Klimaschutzkriterien ergänzt. Diese Ergänzung bezieht sich zunächst auf Beherbergungsbetriebe, soll aber zukünftig auf andere Bereiche wie Mobilität, Führungen, regionale Erzeuger etc. ausgeweitet werden. In Kürze werden die ersten zehn Betriebe ausgezeichnet; weitere Interessenten haben sich bereits gemeldet und orientieren sich bei der klimaschonenden Gestaltung ihrer Angebote bereits jetzt am Klimaschutz-Kriterienkatalog des Programms. Bei der Umsetzung des Prozesses und den zu erbringenden Nachweisen unterstützt der Naturpark die Bewerber.
Hier geht es zur Video-Präsentation des Naturparks, die anlässlich der digitalen Abschlusskonferenz am 28. Mai 2020 auf Youtube erstellt wurde:

 

Neukonzeption eines Naturpark-Kursbuchs im Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale
Einen ganz praktischen Beitrag zur klimaschonenderen Gestaltung des Tourismus in der Region liefert der Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale durch die Neukonzeption des „Naturpark-Kursbuches“ mit dem Thema Nachhaltigkeit als Schwerpunkt. Es wird vor allem für die Gäste einen hohen Nutzwert haben und den Naturpark in seiner touristischen Arbeit unterstützen. Das neue Kursbuch „7 Tage. 7 Wege – Naturpark.Nah.Erleben.“ soll dem Besucher sieben Themenwege eröffnen, die mit An- und Abreise mit dem ÖPNV „erwanderbar“ sind; die Themenwege wurden dabei jeweils den Wochentagen zugeordnet, an denen diese ÖPNV-Erreichbarkeit auch wirklich gegeben ist. Die Veröffentlichung des neuen Kursbuches wird sich wegen Corona verzögern.
Hier geht es zur Powerpoint-Präsentation (PDF) des Naturparks, die anlässlich der digitalen Abschlusskonferenz am 28. Mai 2020 erstellt wurde.

 

Herausstellung des USPs „Sternenpark Rhön“ im Naturpark Hessische Rhön
Im Naturpark Hessische Rhön wird zukünftig die Kommunikation im Bereich klimaschonender Tourismus auf den „Sternenpark Rhön“ als USP fokussiert. B Die zukünftig hierfür notwendigen Strukturen und Verantwortlichkeiten wurden bei einem „Runden Tisch“ unter Beteiligung des Naturparks, des Vereins Sternenpark, der Destinationsmanagementorganisation (DMO) und der touristischen Arbeitsgemeinschaften (TAG) definiert. Bei einem ersten Netzwerktreffen interessierter touristischer Anbieter zum Thema „Sternenpark, Tourismus und Klimaschutz“ wurde die Netzwerkbildung angestoßen bzw. gefestigt. Als Auftakt zur weiteren Fokussierung auf die touristische Positionierung der Region mit dem Thema „Sternenpark“ wurde das Konzept einer „Sternenpark-Woche“ erarbeitet.

Hier geht es zur Video-Präsentation des Naturparks, die anlässlich der digitalen Abschlusskonferenz am 28. Mai 2020 auf Youtube erstellt wurde; gleichzeitig ist der Sternenpark Rhön eines der über 50 Leuchtturmprojekte - hier geht es zur Video-Präsentation, die anlässlich der digitalen Abschlusskonferenz am 28. Mai 2020 auf Youtube erstellt wurde:

 

Unser Fazit
Das Projekt „Katzensprung“ hat gezeigt, dass Naturparke als Ideengeber und Manager in ihrer Region viel zu den Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz (nicht nur) im Tourismus in ihrer Region beitragen und Veränderungen anstoßen und dass die Katzensprung-Methodik sowie die entwickelten Materialien hier eine wertvolle Hilfestellung leisten.

Über Katzensprung
Das Projekt „Katzensprung – Kleine Wege. Große Erlebnisse“ wurde für drei Jahre von Juni 2017 bis Mai 2020 gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages im Rahmen des Förderprogramms für innovative Klimaschutz-Einzelprojekte der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI), Förderkennzeichen 03KF0057A. Projektpartner waren COMPASS GmbH, Verband Deutscher Naturparke e.V., fairkehr GmbH und tippingpoints GmbH.

Katzensprung auf www.klimasachutz.de
Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die das Mitwirken aller in den unterschiedlichsten Bereichen erfordert. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) fördert und initiiert das Bundesumweltministerium Klimaschutzprojekte in ganz Deutschland. Im Newsletter berichtet die NKI über das Projekt: https://www.klimaschutz.de/service/meldung/schon-einmal-im-schlaf-fass-%C3%BCbernachtet

Katzensprung bleibt weiter online:
Webseite: www.katzensprung-deutschland.de
Facebook: https://www.facebook.com/katzensprungdeutschland.de
Instagram: https://www.instagram.com/katzensprung_de/
Twitter: https://twitter.com/katzensprung_de

Für weitere Fragen zum Projekt Katzensprung stehen Ihnen Patrick Appelhans (patrick.appelhans@naturparke.de) und Nicole Isermann (nicole.isermann@naturparke.de) gerne zur Verfügung.

Das Projekt Katzensprung - Der Anfang 2017

Im Rahmen des Förderprogramms für innovative Klimaschutz-Einzelprojekte der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) setzt sich der Verband Deutscher Naturparke (VDN) in einem neuen, nachhaltigen Tourismusprojekt für klimaschonendes Reisen in den deutschen Naturparken ein.

Gemeinsam mit den Projektpartnern fairkehr GmbH und tippingpoints GmbH aus Bonn sowie der COMPASS GmbH aus Köln sollen die bereits bestehenden, nachhaltigen und klimaschonenden Tourismusangebote in Deutschland zusammengetragen und für Interessierte kompakt sichtbar gemacht werden. Denn die Erfahrung zeigt, dass die meisten Tourismusregionen in Deutschland das längst vorhandene Potenzial für solche Angebote viel zu schwach einschätzen, ihre Angebote oft nicht erfolgreich vermarkten und diese damit in der Öffentlichkeit nicht sichtbar sind. Potenzielle Kunden, die nachhaltige Tourismusangebote suchen, fahren deshalb gerne ins Ausland, wo das Angebot nicht unbedingt größer, aber erkennbarer ist.

Ziel der nachhaltigen Tourismus-Offensive ist es daher, Reisefreudige zu motivieren, nachhaltige Urlaubsalternativen in der Heimat zu nutzen und dadurch messbar CO2 einzusparen.

Die Verbundpartner hatten in einem ersten Schritt alle Naturparke in Deutschland eingeladen, sich am Wettbewerb zum klimaschonenden und CO2-einsparenden Reisen in Deutschland zu beteiligen. Zehn Bewerber nehmen derzeit an einem ausführlichen Screening teil, um ihr klimaschonendes Angebot sichtbar zu machen, auszubauen und alle Akteure zu vernetzten.

In einem zweiten Schritt werden parallel dazu nun 50 herausragende, klimaschonende Tourismusprojekte gesucht, die ab 2018 auf der Projekthomepage vorgestellt werden. Hier geht es zum Online-Formular. Die Bewerbungsfrist endet am 31. März 2018.

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Allgemeines

Warum wurde aus "Deutschland reist voran" jetzt "Katzensprung"?

Das Projekt besteht aus unterschiedlichen Bausteinen. Das übergeordnete Ziel ist es, Menschen aus Gründen des Klimaschutzes zum Reisen in Deutschland zu bewegen; die Naturparke sind dabei zentrale Praxispartner. Die Inhalte und Themen, die über die unterschiedlichen Kommunikationskanäle des Projekts vermittelt werden sollen, sind aber nicht auf die Naturparke begrenzt. Es geht - vor allem in der Endkundenkommunikation - etwas allgemeiner um Deutschland als attraktives Reiseziel für nachhaltiges Reisen. Das Projekt soll zeigen, dass tolle Reiseziele und -erlebnisse nur einen Katzensprung entfernt sind. Mehr dazu finden Sie auf der Projekthomepage www.katzensprung-deutschland.de.
Weitere FAQs finden Sie auf: https://www.katzensprung-deutschland.de/information/fachinformation/haeufig-gestellte-fragen-faq/

Warum wird das Projekt durchgeführt?

Laut Energiekonzept vom 28. September 2010 und dem Aktionsplan Klimaschutz 2020 der Bundes-regierung sollen die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 % gegenüber dem Jahr 1990 gesenkt werden. Mit dem Projekt „Katzensprung - Kleine Wege. Große Erlebnisse.“ soll ein Beitrag zu diesen Klimazielen der Bundesregierung geleistet werden.

Wer führt das Projekt durch und wer fördert es?

Das Projekt ist ein Verbundvorhaben, das gemeinsam vom Verband Deutscher Naturparke e. V. (VDN), der fairkehr Verlags GmbH, der Tourismusberatung COMPASS GmbH und der Agentur für nachhaltige Kommunikation tippingpoints GmbH durchgeführt wird. Es wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) vom Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert und läuft bis 2020.

Warum sollen wir als Naturpark mitmachen?

Weil Sie so ohne eigene Kosten das schon vorhandene Potenzial der nachhaltigen und klimaschonenden Tourismusangebote in ihrem Naturpark sichtbar machen und sich aktiv am Umwelt- und Klimaschutz beteiligen können (Nachhaltigkeit, CO2-Einsparung, Tourismus, Potenzial, Akteure in Ihrem Naturpark). Zusätzlich profitieren Sie von der bundesweiten Vernetzung aller Akteure und einer crossmedialen Kommunikationskampagne.

Wie genau funktioniert das Projekt „Katzensprung“?

Das Projekt besteht aus einem Screening-Prozess zur kompletten Identifizierung des nachhaltigen Angebotes in den ausgewählten Naturparken sowie einer Potenzialanalyse und daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen.
Die Ziele sind die steigende Nachfrage im Deutschlandtourismus zu nutzen, um den Klimaschutz in der deutschen Reisebranche zu stärken und dadurch messbar CO2 einzusparen. Der Screening-Prozess soll in ein Tool überführt werden, das nach der Projektlaufzeit frei zur Verfügung steht.

Auswahlverfahren & Aufgaben

Welche Screening-Phasen werden von wem durchlaufen?

In zehn ausgewählten Naturparken werden die ersten beiden von insgesamt 5 Stufen des Screenings durchgeführt. Daran anschließend wird in fünf von diesen zehn Naturparken das komplette Screening durchgeführt. Die ausgewählten Naturparke werden durch ein in den Themenbereichen Nachhaltigkeit, Tourismus und Kommunikation erfahrenes Projektteam begleitet und unterstützt.

Was sind die Aufgaben der zehn ausgewählten Naturparke in Stufe 1+2?

Bis Mitte 2018 müssen sie

  •   Informationen aus dem eigenen Arbeitsbereich zur Verfügung stellen (Zahlen und Fakten, Ansprechpartner etc.),
  •   bei der Recherche nachhaltig agierender Betriebe unterstützen,
  •   die Selbsteinschätzung von einigen Betrieben grob prüfen,
  •   Partner und Institutionen für eine Mitarbeit im Projekt motivieren,
  •   bei der lokalen Kommunikation des Projektes unterstützen.

 

Was sind die Aufgaben der fünf ausgewählten Naturparke in Stufe 3-5?

Von Mitte 2018 bis Anfang 2020 müssen sie

  •   an Workshops mit Akteuren vor Ort (Partnern, Mitgliedern sowie Tourismusanbietern und -zulieferern) zur Entwicklung einer Angebotsstruktur teilnehmen,
  •   an Vernetzungstreffen mit diesen Akteuren zum allgemeinen Erfahrungsaustausch teilnehmen,
  •   Ideen bei der Entwicklung neuer, nachhaltiger Produkte einbringen.

 

Was ist für alle zehn Naturparke verbindlich?

Die jeweils ausgewählten Naturparke müssen an den zwei vorgesehenen Symposien und der Abschlusskonferenz teilnehmen; das 1. Symposium fand am 15. November 2017 statt.

Wie erfolgt die Auswahl der Naturparke?

Alle fristgerecht eingehenden Naturparkbewerbungen werden hinsichtlich ihrer Qualifikationen bewertet und ausgewählt. Vor allem die Fragen nach Ihrer Motivation (Frage 5), nach dem vorhandenen Potenzial für Klimaschutz durch Tourismus (Frage 4, 7 und 8) und nach dem Engagement eines breiten Akteurs-Netzwerkes (Fragen 5 und 11) sind hierzu relevant. Generell wird eine Mischung verschiedener thematischer Schwerpunkte und Akteure sowie bereits vorhandener nachhaltiger Angebote angestrebt.

Bei gleicher Qualifikation spielt des Weiteren die räumliche Verteilung der Naturparke eine Rolle bei der Auswahl.

Wie erfolgt die Auswahl der fünf Naturparke?

Die Ergebnisse des Screenings (Stufe 1 und 2) dienen als Basis für die Auswahl der fünf Naturparke, die im Anschluss das komplette Screening (Stufe 3 bis 5) durchlaufen.

Welche Termine sind zu berücksichtigen?

Einsendeschluss zur Bewerbung als Modellvorhaben: 30. August 2017

Benachrichtigung über die Auswahl: September 2017

Start der Arbeit in den Naturparken: 01. Oktober 2017

Besuch des 1. Symposiums: 15. November 2017

Ende Screening 1. und 2. Stufe: Mitte März 2018

Screening Stufe 3-5: Mitte 2018 bis Anfang 2020

2. Symposium: geplant für Herbst 2018

Abschlusskongress: ca. Anfang 2020

An wen richte ich weitere Fragen, die hier nicht beantwortet werden?

Ihre Rückfragen können Sie richten an:

Patrick Appelhans: Tel. 0228-9212866; Patrick.appelhans@naturparke.de

oder

Nicole Isermann: Tel. 0228-92128626; nicole.isermann@naturparke.de

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