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Wildnis in Naturparken

Der Verband Deutscher Naturparke führt als Projektpartner der Universitäten Freiburg und Kassel das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben “Naturparkpotentiale zur Entwicklung von Wildnisgebieten und großen Prozessschutzflächen” durch. Das Projekt wird vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit finanziert.

Die Bundesregierung hat sich im Rahmen der Nationalen Biodiversitätsstrategie das Ziel gesetzt, dass sich die Natur wieder auf 2% der Landesfläche nach eigenen – durch den Menschen weitgehend unbeeinflussten – Gesetzmäßigkeiten entwickeln kann. Zusätzlich soll auf 5% der Waldfläche eine natürliche Waldentwicklung ermöglicht werden.

Das Ziel des Verbands Deutscher Naturparke ist es Potentiale für mögliche Wildnisgebiete in allen Naturparken zu erfassen und diese fachlich zu beurteilen.

Im Rahmen des Projekts werden in ausgesuchten Fallbeispielregionen naturschutzfachliche Kriterien zur Beurteilung von potentiellen Wildnisgebieten bzw. großen Prozessschutzflächen angewandt.

Außerdem sollen mögliche Hürden und Konfliktfelder bei der konkreten Umsetzung in Naturparken erfasst werden und als Ergebnis Handlungsempfehlungen bzw. ein Leitfaden für die Verwaltungen bzw. Träger von Naturparken erstellt werden.

Die naturschutzfachliche Untersuchung in diesem Projekt ist die Aufgabe der Universität Freiburg i. Breisgau, die Untersuchung zur Umsetzbarkeit Aufgabe der Universität Kassel.

Ein zentraler Inhalt des Projektes, für den der VDN verantwortlich ist, ist die Unterstützung der Naturparke im Bereich Umweltbildung bezogen auf den Wildnisaspekt. Dazu wird der VDN verschiedene Module zum Thema Wildnis entwickeln, die in den Bereichen Naturpark-Entdeckerwesten, Naturpark-Schulen, Naturpark-Kindergärten, Naturparkführer sowie barrierefreies Wildniserleben mit dem mobilen Waldlabor eingesetzt werden können. Darüber hinaus wird der VDN den interessierten Naturparken regionalisierte Flyer zur Verfügung stellen sowie eine Audio-Slide-Show zum Thema Wildnis.

In bis zu 8 Naturparken, die alle auf unterschiedlichste Weise entweder schon große Prozessschutzflächen haben oder diese evtl. entwickeln wollen, werden entweder die naturschutzfachlichen Voraussetzungen und möglichen dynamischen Entwicklungen der Natur, die Umsetzbarkeit,  die Konfliktanalyse und die Umsetzung von Wildnisbildungsmodulen betrachtet. Als Best-Practice Beispiele finden diese sich später dann im Handlungsleitfaden für die Naturparkträger wieder. So sollen auch anderen Naturparke, die Potential für große Prozessschutzflächen oder Wildnisgebiete haben, animiert werden, sich später evtl. mal dem Thema Wildnis anzunehmen.

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