Naturparke. Wir leben Natur.

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Mein Naturpark!

Aus ganz Deutschland haben sich im Rahmen der Aktion "Mein Naturpark!" Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft, Kultur, Sport, Tourismus sowie Natur- und Landschaftsschutz mit ihrem Engagement für die Region als Naturpark-Botschafter zusammengefunden. Mit einem Statement und einem Lieblingsort bringen sie zum Ausdruck, warum sie ihren Naturpark unterstützen.

Rheinland

Jutta Hasselbach

Leiterin des Naturparkzentrums Himmeroder Hof

Mein Naturpark, das ist die Begeisterung der Kinder, wenn wir ihnen die Vielfalt und Faszination der Natur nahe bringen. Das geschieht im Rahmen der Naturwerkstätten, die wir mit Kindergartengruppen und Schulklassen durchführen.

Mein Lieblingsort im Naturpark

Naturparkzentrum Himmeroder Hof

Im Naturparkzentrum Himmeroder Hof zeigen wir Kindern, was man in und mit der Natur alles machen kann.“

Rheinland

Manuel Liebig

Marketingreferent der RadRegionRheinland

Mein Naturpark ist ein vorzügliches Erholungsangebot vor der eigenen Haustür. Das gilt vor allem für Radtouren.

Mein Lieblingsort im Naturpark

Erftradweg

Wenn ich auf dem Erftradweg unterwegs bin, entdecke ich stets neue Überraschungen: ob in der Landschaft der Erftaue oder an den zahlreichen Mühlen, Schlössern und Burgen, die man hier findet.

Rheinland

Susanne Gonswa

Pressesprecherin und Eventmanagerin beim Outdoorspezialisten Globetrotter in Köln

Mein Naturpark ist die Landschaft der Villeseen. Hier – am Heider Bergsee – findet jedes Jahr die Globeboot statt, auf der wir Boote, Zelte und vieles mehr präsentieren. All dies in einer schönen Umgebung, sozusagen Outdoor vor der eigenen Haustür. Gerade für Familien ist das ein tolles Ausflugsziel.

Mein Lieblingsort im Naturpark

Heider Bergsee

Der Heider Bergsee ist sozusagen Outdoor vor der eigenen Haustür.

Rheinland

Sebastian Korintenberg

Stadtförster in Bonn

Mein Naturpark sind die schönen Buchenwälder rund um die Waldau. Dort können Sie Kopfbuchen bestaunen, die es in dieser Form nur hier gibt – eine regionale Besonderheit mit kulturhistorischer Bedeutung. Ich denke, nicht nur für mich als Förster ist es ein Genuss, durch diesen Kopfbuchenwald zu spazieren.

Mein Lieblingsort im Naturpark

Waldau

Mein Lieblingsort sind die schönen Buchenwälder rund um die Waldau.

Rheinland

Anka Zink

Kabarettistin

Mein Naturpark sind meine Ausflüge in den Kottenforst. Mich fasziniert dieses alte kurfürstliche Jagdgebiet mit seinen alten Baumbeständen. Man kann sagen, dass die Wildschweine im Kottenforst mich und meine Familie schon seit Generationen begleiten.

Mein Lieblingsort im Naturpark

Kottenforst

Der Kottenforst ist ein etwa 40 km² großes Waldgebiet.

Saale-Unstrut-Triasland

Rudolf Wendling

Mitglied Naturschutzbund

Ich verbinde mit dem Naturpark Saale-Unstrut-Triasland viele schöne Erinnerungen an Beobachtungen in dieser so artenreichen Landschaft und Erfolge in der Naturschutzarbeit. Hier habe ich erlebt, wie bei der Erkundung der Heimat Naturschutz, Geologie, Biologie und Archäologie ineinander greifen.

Mein Lieblingsort im Naturpark

"Himmelsleiter" in den Hängen über Steinbach bei Bad Bibra

Mein Lieblingsort im Naturpark ist die "Himmelsleiter" in den Hängen über Steinbach. Man erklimmt über die Stufen der "Himmelsleiter" einen steilen Hang im Muschelkalk, bewundert dabei die bunte Vegetation in den Trockenrasenflächen und staunt oben angekommen über die herrliche Aussicht. Von der Kante des Muschelkalkplateau schaut man zurück in die Buntsandstein - Hügellandschaft. Man erlebt die Vielgestaltigkeit und die Kontraste in dieser Landschaft am besten, wenn man seine Wanderung im Steinbachtal beginnt. Im engen Tal fließt der Steinbach in großen Mäandern durch Wiesen und urigen Hochwald. An den Südhängen gibt es noch die ursprünglichen Obstplantagen. In den Nordhängen liegen im Wald versteckt alte Steinbrüche mit guten Banken im Mittleren Buntsandstein. Man erkennt gut die durch die Finnestörung geneigten Schichten. Talabwärts führt der Weg auf die Felder. Jetzt liegt das Muschelkalkplateau vor uns und man erkennt schon die Steilhänge dieser Schichtstufenlandschaft. Der Feldweg führt an frisch geackerten Feldern vorbei, in den durch große dunkle Flecken ehemalige steinzeitliche Siedlungen markiert sind. Bei der wunderschönen romanischen Dorfkirche - so weit entfernt vom Ort - erreichen wir die Straße nach Steinbach. In Steinbach finden wir den Schusterbergweg, laufen aufwärts und sehen schon bald in einem Hang mit spärlicher Vegetation die "Himmelsleiter". Am Anfang der Himmelsleiter erkennen wir kleine Dellen und Wälle vom ehemaligen Gipsabbau.

Saale-Unstrut-Triasland

Martin Bertling

Bürgermeister a.D. von 1990 bis 2008 der Stadt Freyburg (Unstrut)

Den Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland" finde ich gut. Er ist meine Heimat und er ist ein Kleinod an bewahrenswerter Natur mit malerischen Weinterrassen des Unstruttales in einer einmaligen Muschelkalkregion.

Mein Lieblingsort im Naturpark

"Schöne Aussicht" an der ehemaligen Klosterkirche im Ortsteil Zscheiplitz der Stadt Freyburg

Mein Lieblingsort im Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland" ist die "Schöne Aussicht" an der ehemaligen Klosterkirche im Ortsteil Zscheiplitz der Stadt Freyburg mit dem Blick auf das Untere Unstruttal. Malerisch vor dem Betrachter liegt in einem Talkessel die Stadt Freyburg mit ihren Zwillingstürmen der Stadtkirche St. Marien und der Neuenburg mit demmächtigen Wehrturm, im Volksmund der "Dicke Wilhelm" genannt. Dem Menschen, der hier steht, überkommt ein unbeschreibliches und überwältigendes Gefühl von vollendeter Naturschönheit des Flusstales der Unstrut mit den Hängen der Terrassenweinberge, der bewaldeten Höhen, Wiesen und Felder. Der Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland" hat hier ein besonderes Geschenk an Naturschönheit und inaktiver Kulturlandschaft. Ich setze mich jetzt nach meiner Pesionierung als Vorsitzender des Freyburger Heimatvereins e.V. und Mitglied des Naturparkvereins mit allen meinen Kräften und Möglichkeiten ein, dieses einmalige Kleinod im Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland" zu erhalten.

Anreise:

Freyburg und das Untere Unstruttal wird tangiert von der B 176 und der B 180, 30 km entfernt von den Autobahnen A4 und A9, sowie 20 km von der A38.

Saale-Unstrut-Triasland

Dr. Rosemarie Säuberlich

Geschäftsführerin a.D. Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland"

Ich bin stolz auf den Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland", dessen Gründung gleich nach der Wende am 19.12.1991 als einer der ersten in den neuen Bundesländern erfolgte und von allen 29 Bürgermeistern des Altkreises Nebra befürwortet wurde. Wir sahen darin eine einmalige Chance zur Rettung und Erhaltung der historischen Kulturlandschaft, die heute ganz vorn auf der Prioritätenliste im Antrag "Welterbe an Saale und Unstrut" steht.

Mein Lieblingsort im Naturpark

"Herzoglicher Weinberg" in Freyburg

Der "Herzogliche Weinberg" in Freyburg ist der Bilderbuchweinberg unterhalb der Neuenburg und wurde namensgebend vom Naturpark bereits 1991/92 zur Gestaltung eines Demonstrationsweinberges erworben. Viel Herzblut und Aufbauwillen ist in dieses Vorzeigeprojekt geflossen, das 1000 Jahre Weinbau an Saale und Unstrut repräsentiert (Urkunde 30.11.998 für Kloster Memleben von Kaiser Otto III. in Rom unterzeichnet). Von der barocken Weinbergshütte sieht man auf der gegenüberliegenden Seite der Unstrut eines der größten und artenreichsten Naturschutzgebiete des Naturparks, das bis 1989 als Panzerübungsgelände der Sowjetischen Streitkräfte diente und nach 1990 neu unter Schutz gestellt und gleichzeitig wesentlich vergrößert wurde.

Saar-Hunsrück

Bettina Reiter

Deutschen Edelsteinkönigin 2018-2020

Ich bin hier in der Region der Edelsteine aufgewachsen und fühle mich deshalb mit meiner Heimat und der Deutschen Edelsteinregion tief verbunden!

Mein Lieblingsort im Naturpark

Langweiler

Das Dorf Langweiler an der Deutschen Edelsteinstraße ist seit jeher mein Heimatort. Über Generationen waren Edelsteine, die Tradition des Schleifens und das Herstellen von Schmuck der Grundstein meiner Familie. Mein Urgroßvater und Großvater betrieben Schleifereien und Edelsteinhandel. Mein Vater hat ebenfalls den Beruf des Edelsteinschleifers erlernt.

Saar-Hunsrück

Anke Rehlinger

Ministerin für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes

Mein Naturpark Saar-Hunsrück ist mit seiner abwechslungsreichen Natur- und Kulturlandschaft ein wichtiger Erholungsort für mich und meine Familie. Ganz nebenbei ist er ein lebensspendendes Ökosystem, das einer großen Vielfalt von Pflanzen und Tieren Lebensraum bietet.

Mein Lieblingsort im Naturpark

Die Hochwald-Alm Wadrill

In der urigen Almhütte wird man ganzjährig bis zum Dunkelwerden bewirtet. Vom Biergarten aus können besonders die Kinder das Jungvieh beobachten, das in jedem Frühjahr hochgetrieben wird. Der Ausflug auf die einzige Jungvieh-Alm des Saarlandes lässt sich perfekt mit der Wadrill Tafeltour kombinieren. Sie führt unter anderem zum Landgasthof Paulus, zur Burgruine Grimburg mit seinem Hexenmuseum. Die Kochmütze weist den Weg. Regionale Küche trifft reizvolle Natur – ein unschlagbares Duo.

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