Naturparke. Wir leben Natur.

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Naturpark-Botschafter

Altmühltal

Marlene Mortler

Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Roth/Nürnberger Land und tourismuspolitische Sprecherin der CDU/CSU Fraktion im Deutschen Bundestag

Ich bin begeistert vom Naturpark: Ein Besuch erdet, entschleunigt und erholt. Hier regiert die Natur. Sie bietet - touristisch gesehen - Entdeckungsreisen satt in die faszinierende Welt der Schöpfung - Einkehr in mich selbst inklusive.

Mein Lieblingsort im Naturpark

Kaisinger Tal

Das Kaisinger Tal ist mein Lieblingsort. Hier zeigt sich für mich besonders eindrucksvoll die Vielfalt unserer Schöpfung, das Werden und Vergehen. Mich faszinieren die Sinterterrassen. Hier ergießt sich das klare Wasser des Brunnenbachs in Kaskaden über Terrassen aus Kalkgestein. Der auch für Familien gut geeignete Naturlehrpfad Kaisinger Tal - markiert durch eine Eule – schärft den Blick für die Schätze der Natur. Allein in den Hecken tummeln sich bis zu 10.000 Tierarten. Wälder, Trockenrasen und Steinbrüche des Tals zeigen eindrucksvoll: Flora und Fauna sind wahre Anpassungskünstler.

Altmühltal

Horst Seehofer

Bayerischer Ministerpräsident

Den Naturpark Altmühltal finde ich gut, weil es keinen anderen Ort in der Welt gibt, an dem ich so viel Ruhe und Entspannung abseits des hektischen politischen Tagesgeschäfts finde.

Mein Lieblingsort im Naturpark

Schamhaupten, ein Ortsteil der Gemeinde Altmannstein

Mein Lieblingsort im Naturpark Altmühltal ist natürlich Schamhaupten, wo meine Frau beheimatet ist und wohin ich mich gerne an freien Tagen zurückziehe. Schamhaupten gehört zur Gemeinde Altmannstein und liegt in einem idyllischen Seitental der Altmühl. Im Mittelalter existierte hier ein kleines Kloster, dessen Kirche sich bis heute erhalten hat. Mir gefällt die liebliche Landschaft und die Ruhe in den umliegenden Wäldern. Ein besonderer Ort ist die Quelle des Schambachs, deren kristallklares Wasser am Rad des Dorfes aus dem Karstboden dringt und einen kleinen See mit einer Insel bildet. Es ist schön, unter den mächtigen Bäumen am Ufer zu stehen und die Fische und Wasservögel zu beobachten. Nicht weit von Schamhaupten, beim Nachbarort Pondorf, steht die berühmte Bavaria-Buche. Dieses großartige Naturdenkmal geht leider nach Jahrhunderten der Pracht und Herrlichkeit allmählich den Weg allen Lebens. Sie sollten sie also besuchen, solange sie noch steht!

Anreise:

Der Schambachursprung befindet sich am Südrand von Schamhaupten, westlich der Kirche.

Altmühltal

Dr. Karl Heinz Rieder, Archäologe

Kreisheimatpfleger

Meinen Naturpark Altmühltal finde ich gut, weil er nachhaltig die Kenntnis der Natur-, Erd- und Landschaftsgeschichte sowie der kulturgeschichtlichen Denkmäler vermittelt. Dies stärkt das Heimatgefühl für Einheimische und Fremde.

Mein Lieblingsort im Naturpark

Der "Michelsberg" bei Kipfenberg

Der Michelsberg bei Kipfenberg ist mein „Lieblingsort“ im Naturpark Altmühltal. Schon mein Vater hat mich als kleines Kind auf vielen Spaziergängen mit auf das Bergplateau mitgenommen. Man hat von dort einen herrlichen Ausblick ins Tal, auf den Markt Kipfenberg. Eintauchen kann man in die Geschichte des Platzes mit den Wällen und Gräben einer vorgeschichtlichen Abschnittsbefestigung, den Ruinen einer mittelalterlichen Burganlage und den Fundamenten einer uralten Kirche. Der Blick schweift ins Tal auf den römischen Limes, der vom gegenüberliegenden Pfahlbuck weiter nach Pfahldorf verläuft. Auf der anderen Seite thront die mittelalterliche Burg Kipfenberg. Altmühlaufwärts erkennt man den Ort Böhming mit seinem römischen Kastell, in dessen Mitte die Ortskirche steht. Immer wieder ein Traum: auf dem Gipfelkreuz in das Altmühltal hinabzublicken.

Anreise:

den Michaelsberg (Michelsberg) erreicht man vom Birktalparkplatz am Kipfenberger Kegelheim über den Mühlenweg Nr. 16 (Schlaufenweg Panoramaweg).

Altmühltal

Johann Bauch

Umweltpädagoge

Ich mag meinen Naturpark Altmühltal, weil er eine großartige Kulturlandschaft mit vielen naturnahen Lebensräumen ist.

Mein Lieblingsort im Naturpark

Naturschutzgebiet Gungoldinger Wacholderheide

Gerne führe ich Gruppen auf den schmalen Pfaden durch das Naturschutzgebiet Gungoldinger Heide und gebe meine Begeisterung für die Juralandschaft weiter. Das älteste Naturschutzgebiet des Landkreises Eichstätt ist ein typisches Beispiel für die vielen Kalktrockenrasen und Wacholderheiden im Naturpark Altmühltal. Eine große Vielfalt von Pflanzen- und Insektenarten prägen diesen Lebensraum. Von den Hängen hat man atemberaubende Blicke in das Altmühltal. Ein unvergessliches Naturerlebnis für Jung und Alt.

Anreise:

Eigenanreise zur Gemeinde Walting, Ortsteil Gungolding: idealer Ausgangspunkt: Parkplatz oberhalb der Kirche

Altmühltal

Ruth Wallmann

Naturparkführerin

Meinen Naturpark finde ich spitze, weil er die Bedürfnisse der Menschen mit denen der Natur zusammen bringt. Durch seine Arbeit nach außen schafft er es, auch über Bayern hinaus, unsere vielfältige Erholungslandschaft bekannt zu machen.

Mein Lieblingsort im Naturpark

Das Morsbachtal - ein romantisches Nebental im Naturpark Altmühltal

Eigentlich mag ich die Nebentäler der Altmühl insbesondere das Morsbachtal besonders gern, weil dort eine so vielfältige Natur in herrlicher Ruhe und Abgeschiedenheit anzutreffen ist. Eine bunte Vielfalt an Pflanzen, Insekten, Kriechtieren, Greifvögeln und außergewöhnlichen Naturphänomene sind hier auf engstem Raum anzutreffen: Stengel-Enzian, Karthäusernelke, Belladonna, Heckensträucher Schlehe, Berberitze, Holunder, Heckenrose (Hagebutten), Eidechsen, Milane, Bussarde, Elstern, Schwimmvögel, … und vieles mehr. Darüber hinaus sind immer wieder erstaunliche, überraschende und sehr emotionale Natur-Erlebnisse möglich: Die Erkenntnis, welche Kreativität die Tieren in unserer Natur zu eigen ist, sei es beim Biber das Aufstauen eines Baches oder Flusses zu einer riesigen Seenlandschaft, oder das Zirpen der Feldgrillen im Rasen der Wacholderheide, die trockene Hitze auf den Wacholderheiden im Kontrast zur stillen Kühle im Waldbereich…

Anreise:

Das Morsbachtal lässt sich am Besten bei einer Wanderung von Morsbach nach Emsing (beide Ortschaften liegen im Gemeindebereich Titting, Landkreis Eichstätt) erkunden.

Am Stettiner Haff

Eike Schön-Petersen

Landwirt des Haffwiesenhofes

Ich unterstütze den Naturpark Am Stettiner Haff, weil ich als Landwirt in der Natur und mit der Natur arbeite und sie gleichzeitig als meine Lebensgrundlage schütze und erhalte.

Mein Lieblingsort im Naturpark

Die Haffwiesen rund um Leopoldshagen

Mein Lieblingsort sind die Haffwiesen unmittelbar vor meiner Haustür. Die Kombination von Feuchtwiesen und trocknen Sandstandorten bieten die besten Voraussetzungen um ein harmonisches Miteinander von Landnutzung und Naturschutz aktiv leben zu können. Mit einer extensiven Bewirtschaftung versuche ich die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten, die hier beheimatet sind zu unterstützen. Insbesondere an den auf den Wiesen brütenden Wiesen- und Watvögeln erfreue ich mich jedes Jahr aufs Neue.

Am Stettiner Haff

Stefan Schwill

Landesvorsitzender des NABU Mecklenburg-Vorpommern

Der Naturpark Am Stettiner Haff trägt entscheidend zur Bewahrung unserer Lebensgrundlagen bei. Er fördert dabei nicht nur den Schutz der Natur in unserer Region sondern macht diesen natürlichen Reichtum auch erlebbar.

Mein Lieblingsort im Naturpark

Naturschutzgebiet Gottesheide mit Schloßsee und Lenzener See

Mein Lieblingsort ist das Naturschutzgebiet Gottesheide mit dem Schlosssee im äußersten Osten des Naturparks. In diesem naturnahen Buchenwald wird künftig keine Axt und keine Motorsäge mehr zu hören sein. Mit der Aufnahme des Gebietes in das ‚Nationale Naturerbe‘ hat die Gottesheide ihren Frieden gefunden, kann sich nun nach ihren eigenen Gesetzen entwickeln und wird von Jahr zu Jahr immer schöner, immer urwüchsiger werden.

Arnsberger Wald

Marion Seemann

Redakteurin und Moderatorin beim WDR

Der Naturpark Arnsberger Wald ist für micht wie eine grüne Höhle, in die ich mich zurückziehen kann. Ich genieße die Stille, das Vogelgezwitscher, das herrliche Grün in den vielfältigen Schattierungen, egal ob bei Regen, Wind und Sonne. Wenn ich nachdenken muss, müde und erschöpft bin, oder einfach nur so. Die klare Luft tief einatmen - das bringt Kraft und neue Ideen.

Mein Lieblingsort im Naturpark

Heve oder an der Großen Schmalenau

Es gibt eigentlich nicht den Lieblingsort. Ich fühle mich überall dort besonders wohl, wo ich Wald und Wasser genießen kann. Zum Beispiel an der Heve oder an der Großen Schmalenau, die so wunderschön durch die Landschaft mäandert. Oder am Hevebecken, wo ich gerne die Wasservögel beobachte.

Arnsberger Wald

Heinz Wiemann

Wegewart und Vorsitzender beim SGV Nuttlar

Durch meine langjährigen Tätigkeiten im SGV Nuttlar als Vorsitzender und Wegewart unterstütze ich den Naturpark Arnsberger Wald schon seit vielen Jahren und bringe mich aktiv bei der Zeichnung der Wanderwege ein. Hier bin ich viele Stunden in der Natur unterwegs und sorge mich um die Qualität der ausgezeichneten Wanderwege und pflege die vielen Ruhebänke und das Tretbecken.

Mein Lieblingsort im Naturpark

Naherholungsgebiet rund um den Evenkopf bei Nuttlar

Mein Lieblingsort befindet sich in meiner direkten Umgebung. Ich wohne und lebe in Nuttlar im Naturpark Arnsberger Wald. In fußläufiger Nähe befindet sich ein Fleckchen Erde, welches für den Ort ein Naherholungsgebiet darstellt, der Evenkopf. Hier treffen wir uns mit anderen Wanderfreunden, genießen die Natur und essen und trinken etwas Leckeres zur Stärkung. Oftmals nehme ich auch meine Enkelkinder mit, und zeige ihnen die vielen tierischen Bewohner des Waldes und des Baches.

Arnsberger Wald

Hans-Josef Becker

Erzbischof von Paderborn

Ich freue mich über das Engagement des Naturparks Arnsberger Wald. Hier wird als wertvoll erkannt und konkret unterstützt, was mich geprägt hat und mir besonders am Herzen liegt: Meine Herkunft in Waldesnähe. Hier tanke ich auch heute noch viel Kraft.

Mein Lieblingsort im Naturpark

Der Körtlinger Wald

Eine Brücke und ein Fluss am "Hohlen Stein"

Der Körtlinger Wald vom Möhnetal bis zum Hohlen Stein ist mir ein Beispiel für die Verwurzelung vieler Bilder heimischer Verortung. Zwischen den Ortschaften Belecke, Rüthen und Kallenhardt gelegen ist das Naturschutzgebiet rund um den Hohlen Stein ein Anziehungspunkt für viele, die sich im Wald besonders wohl fühlen und neue Kraft tanken. Die menschlichen Spuren um die Kulturhöhle Hohler Stein reichen bis in die Wander- und Siedlungsphasen der Zeit um 10.000 v. Chr. zurück. Ein weiteres Hightlight in der Nähe ist das barocke Wasserschloss Körtlinghausen.

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