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Kontakt

Naturpark Dahme-Heideseen
Arnold-Breithor-Str. 8
15754 Heidesee
Deutschland

Tel.: (+49) 033768 969-0
Fax: (+49) 033768 969-10
E-Mail: np-dahme-heideseen@lugv.brandenburg.de
Web: zur Homepage

Dahme-Heideseen

Dreißig, vierzig Kilometer vor den Toren Berlins und doch fern der Großstadthektik erweist sich der Naturpark Dahme-Heideseen als wahres "Nah"-Erholungsgebiet. Die Dahmeseen gehören wohl zu den schönsten Wassersportrevieren von Berlin. Wanderer, Reiter und Radfahrer aller Altersgruppen finden hier ein gut ausgebautes Wegenetz vor.

Über eine Fläche von ca. 60.000 Hektar erstreckt sich das brandenburgische Großschutzgebiet von Teupitz im Westen bis Kossenblatt im Osten und von der Friedersdorfer Heide im Norden bis an den Neuendorfer See im Süden.

Beeindruckend ist die natürliche Vielfalt der Landschaft mit über 100 Seen, zahlreichen Fließgewässern, bewaldeten Talsandebenen, Bruchwäldern, Mooren, Dünen, markanten Endmoränenerhebungen. Auch die historisch geprägte, weitgehend offene Kulturlandschaft mit ihrem Reichtum an Wiesen, Weiden, Obstpflanzungen, Äckern, Heiden, Feldgehölzen, Kopfweiden, Hecken, Solitärbäumen und Lesesteinhaufen begeistert Bewohner wie Besucher der Region gleichermaßen.

Die zahlreichen Gewässer bilden einen Verbund für viele Tier- und Pflanzenarten. Hier leben Biber und Fischotter neben Krebsschere und Schwanenblume. Eindrucksvolle große Vogelarten wie Seeadler, Fischadler und Kranich lassen sich genau so gut beobachten wie der kleine prachtvoll gefärbte Eisvogel. In den großen Waldgebieten ist die Kiefer die bestimmende Baumart. Hinzu kommen Erlenbruch- und Eichenmischwälder. In trockenen Heidegebieten hingegen gibt es ausgedehnte Birkenbestände. Hier lebt der Walker, ein Käfer der zugleich das "Maskottchen" des Naturparks ist.

Kleine Dörfer, alte Städtchen, ehemalige Herrenhäuser, im Wald liegende Förstereien und eine einst vom märkischen Sand und der Zeit überwehte germanische Siedlung - sie alle erzählen regionale Geschichte. Von einer bewegten Geschichte zeugen die Spuren der Germanen bei Klein Köris und die slawischen Rundlingsdörfer wie Streganz und Pätz, die oft am Rande von Gewässern gelegen sind. Daher besitzt die Fischerei in der Region eine lange Tradition, die im Fischereimuseum Köllnitz in Groß Schauen bei Storkow mit viel Liebe und Sachverstand dargestellt wird.

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