Naturparke. Wir leben Natur.

Schrift-größe anpassen

Schriftgröße ändern

Zum Ändern der Schriftgröße verwenden Sie bitte die Funktionalität Ihres Browsers. Die Tastatur-Kurzbefehle lauten folgendermaßen:

[Strg]-[+] Schrift vergrößern
[Strg]-[-] Schrift verkleinern
[Strg]-[0] Schriftgröße zurücksetzen

schließen
Start-seite

Kontakt

Naturpark Elbhöhen-Wendland
Königsberger Straße 10
29439 Lüchow (Wendland)
Deutschland

Tel.: (+49) 05841 / 120540
Fax: (+49) 05841 / 120509
E-Mail: info@naturpark-elbhoehen-wendland.de
Web: zur Homepage

Elbhöhen-Wendland

Urtümliche Wälder, Heide, Wiesen, Weiden und mittendurch der Drawehn (slawisch für Waldland), eine teils bewaldete, teils landwirtschaftlich genutzte Hügellandschaft. So vielfältig präsentiert sich der Naturpark Elbhöhen-Wendland.

Mit einer Gesamtfläche von 1.160 Quadratkilometern erstreckt er sich nahezu über den gesamten Landkreis Lüchow-Dannenberg und schließt auch ein kleines Gebiet vom Landkreis Lüneburg mit ein. Bereits 1968 (als Naturpark Elbufer-Drawehn) gegründet, gehört er zu den "Älteren" seiner Art. Fast die Hälfte seiner Fläche ist als Landschafts- oder Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Die beiden letzten Kaltzeiten des Eiszeitalters, vor ca. 200.000 Jahren und vor ca. 70.000 Jahren, prägten das heutige Landschaftsbild des Naturparks. Gewaltige Gletscher brachten aus dem Norden Massen an Sand, Kies und Steinen in die Region, die sich als Endmoränen bis zu einer Höhe von 140 Meter auftürmten und unter anderem die Elbhöhen und den Göhrde-Drawehn-Höhenrücken formten. Am Ende der letzten Kaltzeit verhinderte der Dauerfrostboden, dass die Schmelzwasser versickerten. Enorme Wasserströme bildeten das Elbe-Urstromtal. Die mitgebrachten Sande lagerten sich ab und wurden im Laufe der Zeit zu teils meterhohen Dünenlandschaften aufgeweht.

Der Naturpark Elbhöhen-Wendland ist eine Naturlandschaft, die gegensätzlicher kaum sein kann. Hier gehen Feucht- und Trockenlebensräume eine enge Nachbarschaft ein. Der Naturpark ist daher Heimat vieler, zum Teil selten gewordener Tier- und Pflanzenarten. Auf trockenen Heiden und Magerrasen entfaltet sich im Frühjahr eine Blütenpracht ohnegleichen - ein Eldorado für Schmetterlinge und andere Insekten. Auch der Ameisenlöwe lauert hier in seinem Sandtrichter auf Beute. An Fluss- und Bachufern und in zahlreichen Gewässern laden Frösche, Kröten und Unken zum frühsommerlichen Konzert. Über zehn Amphibienarten sind im Naturpark heimisch.

Bemerkenswert ist die Göhrde, eines der größten zusammenhängenden Mischwaldgebiete in Norddeutschland und ein seit Jahrhunderten gehegtes, ehemals kaiserliches Jagdrevier. Hier wachsen vor allem Waldkiefern, Rotbuchen, Fichten und Eichen, der Laubholzanteil wird kontinuierlich ausgebaut. Im Wortsinn herausragend ist der Eichenbestand, viele der uralten Baumriesen sind als Naturdenkmäler ausgewiesen und stehen unter Schutz. Hier imponiert der prachtvolle Hirschkäfer mit seinen geweihartigen Zangen.

Reddebeitz und Meuchefitz, Mammoißel und Tolstefanz - es sind nicht nur die Namen der Orte, die manchmal etwas merkwürdig klingen, auch die Form mancher Dörfer ist es. Diese so genannten Rundlingsdörfer sind slawischen Ursprungs und haben traditionell nur einen Zugang zum Dorfplatz, um den sich die typischen niedersächsischen Ständerhäuser kreisrund scharen. Die Rundlingsdörfer sind im Hannoverschen Wendland und somit auch im Naturpark nicht nur besonders gut erhalten geblieben, sondern kommen dazu auch noch häufig vor.

Der Naturpark Elbhöhen-Wendland ist eine facettenreiche Landschaft mit hoher Lebensqualität. Er ist geprägt von einer artenreichen Flora und Fauna, besonders schönen Rundlingsdörfern und Fachwerkstädten und einer ökologischen Landwirtschaft sowie von der außerordentlichen Motivation, Kreativität und kulturellen Vielfalt der hier lebenden Menschen. Für Gäste und Einheimische ist der Naturpark der ideale Ort für Ruhe, Erholung und Entspannung. Radfahren, Reiten und Wandern gehören zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten.

Zum Seiten-anfang Drucken