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Kontakt

Naturpark Niederlausitzer Landrücken
Alte Luckauer Straße 1
15926 Luckau OT Fürstlich Drehna
Deutschland

Tel.: (+49) 035324 / 305-0
Fax: (+49) 035324 / 305-20
E-Mail: np-niederlausitzer-landruecken@lfu.brandenburg
Web: zur Homepage

Niederlausitzer Landrücken

Nur einen Steinwurf entfernt vom Spreewald bietet der Naturpark Niederlausitzer Landrücken ein Kontrastprogramm. Der namengebende, von weiten Wäldern bedeckte Höhenzug umrahmt eine alte Kulturlandschaft: Hier sind Slawische Burgwälle, mittelalterliche Feldsteinkirchen und zahlreiche Gutsherrschaften mit Herrenhäusern, ländlichen Parks und Fischteichen zu entdecken. Auf den Äckern rasten seit Menschengedenken im Herbst die Kraniche. Mittendrin wächst auf dem Grund ehemaliger Kohlegruben eine neue Seenlandschaft. Große, weitgehend ungestörte Areale bieten Rückzugsmöglichkeiten für seltene Pflanzen und Tiere und beeindruckende Naturerlebnisse für Naturfreunde.

Der Niederlausitzer Landrücken, die Endmoräne der Saale-Kaltzeit, prägt das Landschaftsbild des Naturparks. Weite Kiefern- und Traubeneichenwälder und Heidelbeerteppiche bedecken den Höhenzug. Hier leben Sperlings- und Raufußkauz sowie das wiederangesiedelte Auerhuhn.

Im Nordosten liegt das Luckau-Calauer Becken, in dem die landwirtschaftliche Nutzung überwiegt. Im Herbst rasten hier tausende Kraniche und Gänse. In einem Feldflorareservat wird Dreifelderwirtschaft demonstriert - zugunsten seltener Ackerwildpflanzen.

Fast 15 % des rund 580 km² großen Naturparks sind vom Braunkohlentagebau geprägt. Das Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen informiert über Natur und Landschaft der ehemaligen Bergbauregion während sich vor der Haustür eine einzigartige Landschaftsentwicklung vollzieht: Gegenwärtig entstehen sieben größere und etwa 30 kleinere Seen.

Kulturhistorisch besonders interessante Orte sind Luckau (historischer Stadtkern), Fürstlich Drehna und Altdöbern mit historischen Ortskernen, Schlössern und Landschaftsparks. Weitere Besonderheiten sind die Burgwälle aus der slawischen Epoche (6. bis 12. Jh.) sowie die zahlreichen Wassermühlen und Feldsteinbauten.

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