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Kontakt

Naturpark Saale-Unstrut-Triasland
Unter der Altenburg 1
06642 Nebra
Deutschland

Tel.: (+49) 034461 / 22086
Fax: (+49) 034461 / 22026
E-Mail: info@naturpark-saale-unstrut.de
Web: zur Homepage

Saale-Unstrut-Triasland

Landschaft, Kultur und Geschichte fügen sich hier zu einem einzigartigen Erscheinungsbild zusammen. Landschaftlich dominant sind die namensgebenden Triasschichten, Sedimentgesteine, die vor rund 250 Mio. Jahren entstanden sind. Sie bilden die Grundlage für das Weinanbaugebiet Saale-Unstrut, welches das nördlichste Qualitätsweinanbaugebiet Europas ist.

Im Süden von Sachsen-Anhalt, zwischen Thüringen und Sachsen, liegt der Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland", der sich auf ca. 103.000 Hektar über Teile des Burgenlandkreises, des Saalekreises und einzelne Gemeinden in Thüringen erstreckt.

Kulturgeschichtlich wertvolle Bauwerke mit zum Teil internationaler Bedeutung wie der Naumburger Dom, die Neuenburg in Freyburg, die Burg Querfurt, einstige Klosteranlagen, wie die heutige Landesschule Kloster Pforta oder das ehemalige Benediktinerkloster in Memleben bezeugen neben zahlreichen Burgen und Schlössern noch heute eine bewegte Historie. Daraus resultiert die Bestrebung, bis 2015 für die "Hochmittelalterliche Herrschaftslandschaft an Saale und Unstrut" den Antrag auf Anerkennung als Unesco-Welterbe zu stellen.

Noch weiter zurück in der Menschheitsgeschichte führt der Fund der 3600 Jahre alten "Himmelsscheibe von Nebra". Als älteste Himmelsdarstellung der Menschheitsgeschichte zeichnet sie, neben weiteren bedeutsamen Funden aus Stein- und Bronzezeit, das Bild einer hoch entwickelten Region der Vorgeschichte.

Im Naturpark finden sich wertvolle Naturräume mit einer bemerkenswerten Biotop- und Artenvielfalt. Daher ist ein hoher Flächenanteil des Naturparks als Natur- und Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und trägt dem besonderen Schutzbedürfnis der Lebensgemeinschaften wild lebender Tier- und Pflanzenarten Rechnung.

Einmalig ist das Antreffen submediterraner Arten und kontinentaler Steppenarten in Trockenlebensräumen. Dazu zählen Feder- und Perlgras sowie verschiedene Orchideen. Auch geschützte Kräuter wie das Adonisröschen, die Kuhschelle und der Kreuzenzian bevorzugen wie der Speierling, einer sehr seltenen Baumart, entsprechende Bedingungen.
Weiterhin bietet die strukturreiche Landschaft Brutgebiete und Rastplätze für zahlreiche Vogelarten und Säugetiere, zu denen u.a. die Kleine Hufeisennase oder der Bienenfresser zählen. Aus dem Reich der Insekten sind der Segelfalter, Hirschkäfer und Pillendreher hervorzuheben.

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