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Kontakt

Naturpark Saale-Unstrut-Triasland
Unter der Altenburg 1
06642 Nebra
Deutschland

Tel.: (+49) 034461 / 22086
Fax: (+49) 034461 / 22026
E-Mail: info@naturpark-saale-unstrut.de
Web: zur Homepage

Rudolf Wendling

Mitglied Naturschutzbund

Ich verbinde mit dem Naturpark Saale-Unstrut-Triasland viele schöne Erinnerungen an Beobachtungen in dieser so artenreichen Landschaft und Erfolge in der Naturschutzarbeit. Hier habe ich erlebt, wie bei der Erkundung der Heimat Naturschutz, Geologie, Biologie und Archäologie ineinander greifen.

Mein Lieblingsort im Naturpark

"Himmelsleiter" in den Hängen über Steinbach bei Bad Bibra

Mein Lieblingsort im Naturpark ist die "Himmelsleiter" in den Hängen über Steinbach. Man erklimmt über die Stufen der "Himmelsleiter" einen steilen Hang im Muschelkalk, bewundert dabei die bunte Vegetation in den Trockenrasenflächen und staunt oben angekommen über die herrliche Aussicht. Von der Kante des Muschelkalkplateau schaut man zurück in die Buntsandstein - Hügellandschaft. Man erlebt die Vielgestaltigkeit und die Kontraste in dieser Landschaft am besten, wenn man seine Wanderung im Steinbachtal beginnt. Im engen Tal fließt der Steinbach in großen Mäandern durch Wiesen und urigen Hochwald. An den Südhängen gibt es noch die ursprünglichen Obstplantagen. In den Nordhängen liegen im Wald versteckt alte Steinbrüche mit guten Banken im Mittleren Buntsandstein. Man erkennt gut die durch die Finnestörung geneigten Schichten. Talabwärts führt der Weg auf die Felder. Jetzt liegt das Muschelkalkplateau vor uns und man erkennt schon die Steilhänge dieser Schichtstufenlandschaft. Der Feldweg führt an frisch geackerten Feldern vorbei, in den durch große dunkle Flecken ehemalige steinzeitliche Siedlungen markiert sind. Bei der wunderschönen romanischen Dorfkirche - so weit entfernt vom Ort - erreichen wir die Straße nach Steinbach. In Steinbach finden wir den Schusterbergweg, laufen aufwärts und sehen schon bald in einem Hang mit spärlicher Vegetation die "Himmelsleiter". Am Anfang der Himmelsleiter erkennen wir kleine Dellen und Wälle vom ehemaligen Gipsabbau.

Martin Bertling

Bürgermeister a.D. von 1990 bis 2008 der Stadt Freyburg (Unstrut)

Den Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland" finde ich gut. Er ist meine Heimat und er ist ein Kleinod an bewahrenswerter Natur mit malerischen Weinterrassen des Unstruttales in einer einmaligen Muschelkalkregion.

Mein Lieblingsort im Naturpark

"Schöne Aussicht" an der ehemaligen Klosterkirche im Ortsteil Zscheiplitz der Stadt Freyburg

Mein Lieblingsort im Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland" ist die "Schöne Aussicht" an der ehemaligen Klosterkirche im Ortsteil Zscheiplitz der Stadt Freyburg mit dem Blick auf das Untere Unstruttal. Malerisch vor dem Betrachter liegt in einem Talkessel die Stadt Freyburg mit ihren Zwillingstürmen der Stadtkirche St. Marien und der Neuenburg mit demmächtigen Wehrturm, im Volksmund der "Dicke Wilhelm" genannt. Dem Menschen, der hier steht, überkommt ein unbeschreibliches und überwältigendes Gefühl von vollendeter Naturschönheit des Flusstales der Unstrut mit den Hängen der Terrassenweinberge, der bewaldeten Höhen, Wiesen und Felder. Der Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland" hat hier ein besonderes Geschenk an Naturschönheit und inaktiver Kulturlandschaft. Ich setze mich jetzt nach meiner Pesionierung als Vorsitzender des Freyburger Heimatvereins e.V. und Mitglied des Naturparkvereins mit allen meinen Kräften und Möglichkeiten ein, dieses einmalige Kleinod im Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland" zu erhalten.

Anreise:

Freyburg und das Untere Unstruttal wird tangiert von der B 176 und der B 180, 30 km entfernt von den Autobahnen A4 und A9, sowie 20 km von der A38.

Dr. Rosemarie Säuberlich

Geschäftsführerin a.D. Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland"

Ich bin stolz auf den Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland", dessen Gründung gleich nach der Wende am 19.12.1991 als einer der ersten in den neuen Bundesländern erfolgte und von allen 29 Bürgermeistern des Altkreises Nebra befürwortet wurde. Wir sahen darin eine einmalige Chance zur Rettung und Erhaltung der historischen Kulturlandschaft, die heute ganz vorn auf der Prioritätenliste im Antrag "Welterbe an Saale und Unstrut" steht.

Mein Lieblingsort im Naturpark

"Herzoglicher Weinberg" in Freyburg

Der "Herzogliche Weinberg" in Freyburg ist der Bilderbuchweinberg unterhalb der Neuenburg und wurde namensgebend vom Naturpark bereits 1991/92 zur Gestaltung eines Demonstrationsweinberges erworben. Viel Herzblut und Aufbauwillen ist in dieses Vorzeigeprojekt geflossen, das 1000 Jahre Weinbau an Saale und Unstrut repräsentiert (Urkunde 30.11.998 für Kloster Memleben von Kaiser Otto III. in Rom unterzeichnet). Von der barocken Weinbergshütte sieht man auf der gegenüberliegenden Seite der Unstrut eines der größten und artenreichsten Naturschutzgebiete des Naturparks, das bis 1989 als Panzerübungsgelände der Sowjetischen Streitkräfte diente und nach 1990 neu unter Schutz gestellt und gleichzeitig wesentlich vergrößert wurde.

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