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Kontakt

Naturpark Spessart
Frankfurter Str. 4
97751 Gemünden am Main
Deutschland

Tel.: (+49) 09351 / 603446
Fax: (+49) 09351 / 602491
E-Mail: naturpark.spessart@Lramsp.de
Web: zur Homepage

Spessart

Mit dem Klassiker des deutschen Films der Nachkriegszeit „Das Wirtshaus im Spessart“ Ende der 50er Jahre war auch der Spessart in aller Munde. Damals wie heute lockt der Spessart mit einer intakten Natur- und vielseitigen Kulturlandschaft und zahlreichen touristischen Angeboten.

Spätestens seit Liselotte Pulver mit dem Klassiker des deutschen Films der Nachkriegszeit "Das Wirtshaus im Spessart" zum Star avancierte, war der Spessart in aller Munde. Die musikalische Räuberballade nach einem Märchen von Wilhelm Hauff hatte als Drehort das romantische Wasserschloss "Mespelbrunn" in einem verschwiegenen Tal zwischen Aschaffenburg und Würzburg zu einem Begriff gemacht und viele Besucher in den Spessart gelockt.

Aber abgesehen von Räubergeschichten hat der Spessart auch eine einzigartige Landschaft zu bieten, denn er ist eines der laubwaldreichsten Mittelgebirge Deutschlands mit uralten Eichen- und Buchenbeständen. Nur die ehemals für den Ackerbau genutzten Rodungsinseln um die Ortschaften sowie die schmalen Bach- und Flusstäler sind waldfrei.

Die weitläufigen Wälder dienten über Jahrhunderte den ehemaligen Landesherren - u.a. den Erzbischöfen von Mainz - als Jagdgebiet. Erst im 12. und 13. Jhd. duldete die Obrigkeit die Ansiedlung von Bergbausiedlungen und Glashütten. Die Produkte dieser Glas- und Spiegelmanufakturen waren europaweit gefragt und brachten bescheidenen Wohlstand in die kleinen Dörfer. Nach dem Niedergang des Glasmacherwesens blieben vielerorts nur die karge Landwirtschaft und die Forstwirtschaft als Einnahmequelle. Holz wurde europaweit verkauft, zum Beispiel für den Schiffsbau. Auch die Lagunenstadt Venedig ruht überwiegend auf Eichenpfählen aus dem Spechtswald. Noch heute genießen die Funier-Eichen aus dem Spessart Weltruf.

Um die wertvollen Wälder zu schützen und für die Erholungsnutzung zu sichern, wies die bayerische Staatsregierung 1960 den Spessart als ersten Naturpark im Freistaat aus. 1964 wurde der Naturpark Spessart e.V. zugehörige Trägerverein ins Amtsregister eingetragen.

Damals wie heute lockt der Spessart mit einer intakten Natur- und vielseitigen Kulturlandschaft und zahlreichen touristischen Angeboten. Den Besuchern stehen heute über 5.000 Kilometer markierte Wander- und Radwege, zahlreiche Kultur-, Lehr- und Erlebnispfade, Info- und Besucherzentren sowie ein breites Sport- und Freizeitangebot zur Verfügung. Malerische Städte wie Aschaffenburg, Lohr, Miltenberg, Gemünden und Marktheidenfeld bieten historisches Flair und laden zum Verweilen und Genießen ein.

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