Naturparke. Wir leben Natur.

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Kontakt

Naturpark Thüringer Wald
Rennsteigstraße 18
98673 Eisfeld OT Friedrichshöhe
Deutschland

Tel.: (+49) 036704 / 7099-0
Fax: (+49) 036704 / 7099-19
E-Mail: verband@naturpark-thueringer-wald.de
Web: zur Homepage

Auf einen Blick

Bundesland: Thüringen
Größe (km²): ca. 2200
Gründungsjahr: 1990
Landschaftstypen: Mischwald, Nadelwald, Laubwald

Der Naturpark Thüringer Wald erstreckt sich über 2200 Quadratkilometer vom Mittellauf der Werra bei Eisenach im Nordwesten bis nach Sonneberg im Südosten, Bad Blankenburg im Nordosten und Themar im Westen.  

Naturhighlights

  • Die herrliche Landschaft mit gesundheitsförderndem Reizklima, bunten Bergwiesen, Mischwäldern und Quellfluren sowie zahlreiche Attraktionen aus Kulturgeschichte, wie Burgen und Schlösser, Schaubergwerken und Manufakturen des Glas- und Porzellan-Kunsthandwerks sowie der Spielzeug- und Uhrenherstellung sind thematisch in vier touristischen Straßen erarbeitet: Klassikerstraße, Spielzeugstraße, Porzellanstraße, Schieferstraße
  • Die Naturpark-Route, mit einer Länge von 450 km, richtet sich an motorisierte Zielgruppen (Auto, Motorrad, Wohnmobil, Bus) und lockt vielfältig interessierte Gäste in die Region. Ausgehend von den 130 touristischen Attraktionen, die entlang der Route gebündelt sind, werden zusätzliche Angebote präsentiert, um die Region zu Fuß oder per Rad im Detail zu erkunden.
  • Der Rennsteig als Kammwanderweg über den Thüringer Wald ist ein Hauptwanderweg mit europäischer Bedeutung.
  • Der Olitätenrundwanderweg in der Region um das Schwarzatal lädt zur Beschäftigung mit dem Thema Kräuter.
  • In der Barrierefreien Modellregion Tambach-Dietharz, Georgenthal, Ohrdruf, Oberhof finden auch Menschen mit Behinderungen zahlreiche Angebote.
  • Schließlich erfreuen sich Freizeitaktivisten zum einen an den Wintersportmöglichkeiten mit über 30 Liftanlagen für Abfahrtski, mehreren hundert km gespurten Loipen und Skiwanderwegen, kommen Wanderfreunde und Radfahrer zum anderen an den zahlreichen Wander- und Radwandwegen auf ihre Kosten.

 

Kulturhighlights

Burgruine Brandenburg (Lauchröden)
Die malerischen Ruinen der Brandenburg erheben sich auf einem der Vorberge des Thüringer Waldes. Sie ist eine der größten Doppelburgen Mitteldeutschlands und mit ihren zwei Bergfrieden und dem Wohnturm ein markantes Wahrzeichen des mittleren Werratals an der Thüringer Pforte bei Eisenach. Im Burgmuseum erhalten Besucher Einblicke in die Baugeschichte der Burg, aber auch in den Wandel im Wehrbau und in die Wehrtechnik.

Wartburg (Eisenach)
Wie kaum eine andere Burg in Deutschland ist die Wartburg über der Stadt Eisenach mit der deutschen Geschichte verbunden. Wegen ihrer kulturgeschichtlichen Bedeutung wurde sie 1999 von der UNESCO zum „Welterbe der Menschheit“ erklärt. Sie war Wohn- und Wirkungsstätte der heiligen Elisabeth und bot Martin Luther Exil, der hier das Neue Testament übersetzte. Bei einer Führung durch die Räume der Wartburg und dem Besuch des Museums werden auf jedem Schritt Geschichte, Kultur und Kunst vermittelt.

Modellpark mini-a-thür (Ruhla)
Es ist ein Freizeitpark der besonderen Art, mit Sieben-Meilen-Stiefeln geht es auf eine Reise durch die Jahrhunderte, von einem kulturhistorischen Bauwerk Thüringens zum nächsten und das inmitten einer herrlichen Landschaft. Neben dem Spielplatz, dem Freigehege und der Modellbootanlage ist die Sommerrodelbahn ein ganz besonderes Highlight im Modellpark mini-a-thür.

Schloss und Park Altenstein (Bad Liebenstein)
Schloss und Park Altenstein gehören heute zu dem bekannten Kurort und ältesten Thüringer Bad, der Stadt Bad Liebenstein. Das Schloss im Stil der Neorenaissance inmitten des 160 Hektar großen, romantisch gelegenen Landschaftsparks mit Wasserfall, Laubwäldern, Kalkfelsriffen und Naturhöhle lädt zum Landschaftserleben ein.

Großer Inselsberg
Der Große Inselsberg ist mit 916,5 Metern der höchste Berg im nordwestlichen Thüringer Wald. Eine Wanderung von Tabarz führt durch den romantischen Lauchagrund auf den Gipfel. Nicht nur großartige Aussichten, sondern auch unvergessliche Erlebnisse verspricht die Natur- und Geopark-Ausstellung im Aussichtsturm auf dem Großen Inselsberg.

Technisches Museum Sägewerk (Tambach-Dietharz)
Im letzten in der Stadt verbliebenen Sägewerk werden Erinnerungen an das alte Gewerbe lebendig gehalten. Neben alten Werkzeugen und zahlreichen Bildern wird den Besuchern bei den Führungen auch gezeigt, wie früher das Holz geschnitten und verarbeitet wurde. Kernstück des Museums ist ein altes Gatter aus dem Jahre 1934.

Trusetaler Wasserfall
In einer imposanten Felskulisse entstand 1865 der wildromantische Wasserfall – ein Naturdenkmal. Über drei Kaskaden stürzt das Wasser 58 Meter in die Tiefe. Besucher können den Wasserfall besteigen und entlang des 3,5 Kilometer langen idyllischen Rundwanderweges die Natur erleben und genießen.

Besucherbergwerk „Finstertal“ (Schmalkalden)
Die einstige Eisen- und Manganerzgrube ermöglicht eine Zeitreise in den Bergbau des 19. Jahrhunderts. In der 45-minütigen Führung werden geologische Aufbrüche, bunt fluoreszierende Mineralien und der „Fingerabdruck des Schöpfers“ zum Erlebnis für alle Sinne.

Metallhandwerksmuseum (Steinbach-Hallenberg)
Im Metallhandwerksmuseum erfahren die Besucher allerhand Wissenswertes über die jahrhundertealte Tradition von Bergbau, Verhüttung und Eisenverarbeitung. Die Region hatte sich auf die Herstellung bestimmter Werkzeuge wie z.B. Korkenzieher spezialisiert. In den Schauwerkstätten und bei Schauschmiedeveranstaltungen wird das alte Handwerk wieder lebendig.

Rennsteiggarten (Oberhof)
Im größten und artenreichsten Alpingarten Deutschlands lernen die Besucher die faszinierende Pflanzenwelt der Hochgebirge hautnah kennen. Fast 4.000 verschiedene Pflanzenarten aus den Gebirgen Europas, Asiens, Nord- und Südamerikas, Neuseelands sowie der arktischen Region gibt es dort zu entdecken. Von den Aussichtspunkten mit herrlichem Panoramablick reicht der Blick bei günstigem Wetter bis in die Rhön.

Hennebergisches Museum (Kloster Veßra)
Historische Welten erwarten die Besucher bei der Erkundung der romanischen Klosteranlage. Drei Bereiche bieten den Besuchern ganz besondere Einblicke: Gebäude aus der Klosterzeit, ein Ensemble umgesetzter Fachwerkhäuser und verschiedene Ausstellungen zur Landtechnik.

Schloss Bertholdsburg (Schleusingen)
Das Museum bietet zahlreiche Facetten der Natur und der Regionalgeschichte. Neben Fossilien, Mineralen und Gesteinen erfahren die Besucher allerhand Wissenswertes über die Geschichte der Grafschaft Henneberg sowie über die Stadtgeschichte Schleusingens und seine Umgebung.

Haus der Natur (Goldisthal)
Das Haus der Natur verspricht eine spannende Entdeckungsreise in die Natur des Oberen Schwarzatals. Die Ausstellung vermittelt Umweltbildung auf spielerische Art und Weise und wird von Hörstationen mit regionalen Sagen, Videos und Animationen begleitet.

Oberweißbacher Bergbahn
Die Oberweißbacher Bergbahn ist die steilste Standseilbahn der Welt zum Transport normalspuriger Eisenbahnwagen und ermöglicht den Besuchern wunderbare Ausblicke auf den Thüringer Wald. Im Bergbahnland können die Besucher außerdem den Fröbelwald und das Maschinarium erkunden.

Heilgrotten Morassina (Schmiedefeld)
Das Schaubergwerk "Morassina" verzaubert mit seinen Tropfsteinen in vielfältigen Formen und Farben seine Gäste. Die extrem reine Luft im Heilstollen "Sankt Barbara" wird als Naturheilverfahren zur Behandlung von Atemwegserkrankungen angewandt.

Falknerei Greifenstein (Bad Blankenburg)
Die Falknerei bietet ein fesselndes Programm für Jedermann. Auf verständliche Art und Weise werden die Könige der Lüfte, wie Bussard und Adler, im Flugprogramm vorgestellt. Atemberaubende Aussichten vom Greifenstein erwarten die Besucher in einem der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands.

Glasstadt Lauscha
Inmitten der Berge des Thüringer Schiefergebirges, im südlichen Teil des Thüringer Waldes liegt Lauscha. Es gilt als "Wiege des gläsernen Christbaumschmucks“. Schauvorführungen und Werksverkäufe in den heute noch bestehenden Glashütten bringen die Besucher zum Staunen.

Deutsches Spielzeugmuseum (Sonneberg)
Die älteste Spielzeugsammlung Deutschlands zeigt Spielzeug von den Anfängen bis zur Gegenwart. Neben 5.000 Spielzeugen aus allen Zeiten ist ein Volksfest des 19. Jahrhunderts zu entdecken: die berühmte „Thüringer Kirmes“ mit zum Teil fast lebensgroßen Figuren. Zwei Spielbereiche sorgen für Entspannung, Spiel und Spaß

Deutsches Schiefermuseum (Steinach)
"Steinacher Griffel sind die besten!", so stand es auf den Schachteln, in denen ca. 30 Milliarden dieser Schreibwerkzeuge in alle Welt verschickt wurden. Im Deutschen Schiefermuseum gibt es umfassende und sehr anschauliche Informationen zur 400-jährigen Geschichte der Griffelproduktion aus dem heimischen Griffelschiefer.

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