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Kontakt

Naturpark Südeifel
Auf Omesen 2
54666 Irrel
Deutschland

Tel.: (+49) 06525 / 79206
Fax: (+49) 06525 / 79280
E-Mail: info@naturpark-suedeifel.de
Web: zur Homepage

Südeifel

Der Naturpark Südeifel bildet den deutschen Teil des grenzüberschreitenden Deutsch-Luxemburgischen Naturparks. Er ist der erste grenzüberschreitende Naturpark in Europa. Auf dem Gebiet des Naturparks sind drei Kernzonen mit einer Fläche von jeweils 500 ha ausgewiesen.

Der Nordteil - der Islek - ist noch als Teilgebiet der eigentlichen Eifel anzusehen und wird durch Höhenzüge bis zu 570 m mit rauem Klima und durch nach Süden immer tiefer eingeschnittene Flusstäler gekennzeichnet. Große Teile der Höhenlagen blieben Jahrhunderte lang unbesiedelt und mit Wald bedeckt. Trotzdem ist im Islek ein weitgefächertes Spektrum von Lebensräumen zu finden. Das sich südlich des Islek anschließende "Bitburger Gutland", das durch ausgedehnte Äcker und Wiesenflächen gekennzeichnet ist, weist ein deutlich milderes Klima mit geringeren Niederschlägen auf. Da das Gutland zu den wärmsten Regionen Mitteleuropas gehört, konnten viele mediterrane Pflanzen- und Tierarten aus dem Süden bis hierher vordringen und haben heute ihre nordwestliche Verbreitungsgrenze in diesem Gebiet. In günstigen Lagen kann man zum Teil sehr seltene Orchideen, Schmetterlinge und weitere Kostbarkeiten der Natur beobachten.

Landschaftlich besonders reizvoll ist das Gebiet des Luxemburger Sandsteins im Süden des Naturparks. In den Tälern von Sauer und Prüm bildet er bis über 30 m hohe, schroff abfallende Felsformationen mit tiefen und breiten Spalten, Klüften, Höhlen und Schluchten. Das zwischen den beiden Flüssen liegende "Ferschweiler Plateau" stellt eine natürliche Festung dar und war schon in der Jungsteinzeit.

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