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Kontakt

Naturpark Uckermärkische Seen
Zehdenicker Straße 1
17279 Lychen
Deutschland

Tel.: (+49) 039888 / 64530
Fax: (+49) 039888 / 64555
E-Mail: np-uckermaerkische-seen@lugv.brandenburg.de
Web: zur Homepage

Uckermärkische Seen

Als Land der dreihundert Seen, Flüsse und Bäche preisen die Uckermärker ihre Heimat. Der 897 km² große Naturpark Uckermärkische Seen bürgt für diesen Titel. Er wird von den Städten Prenzlau, Fürstenberg, Zehdenick und Templin umrahmt.

Nach knapp zwei Bahnstunden sind Lärm und Enge des Berliner Großraums der Ruhe der weiten, eiszeitlich geprägten Landschaft mit ihren ursprünglichen Dörfern gewichen. Am Endmoränenwall wechseln auf engem Raum Hügel und Seen. Im Süden des Naturparks hinterließ das Eis neben Geröll auch ausgedehnte Sanderflächen, in die viele kleine Rinnenseen und Moore eingesenkt sind. Die Hälfte des Naturparks nehmen Wälder ein. Naturnahe Buchenwälder wachsen im Norden, im sandigen Süden dominiert die Kiefer. Durch den Strukturreichtum der Landschaft findet eine Reihe gefährdeter Arten hier ihr Zuhause. Zehn Prozent aller Fisch-, See- und Schreiadler Deutschlands leben hier. Eine Seltenheit ist das Vorkommen der Europäischen Sumpfschildkröte. Auch Fischotter und Biber sind im Naturpark zu finden. Insgesamt wurden im Gebiet 1.200 Pflanzenarten nachgewiesen, von denen ein Fünftel gefährdet ist.

Auch kulturell hat der Naturpark einiges vorzuweisen. Viele Feldsteinkirchen künden von der deutsch-pommerschen Besiedlung seit dem 12. Jahrhundert. In den damaligen Fischerdörfern lebten die Uckermärker von Fischfang oder vom Holzflößen. Im 18. und 19. Jahrhundert florierte in einigen Städten die Glas- und Teerproduktion. Auf vielen Bauernhöfen des Naturparks wird verstärkt auf ländlichen Tourismus gesetzt. Zugpferd dafür ist die extensive Bewirtschaftung. Unter Paddlern ist der Naturpark längst kein Geheimtipp mehr. Neben 580 Kilometern ausgeschilderter Wanderwege führen 100 Kilometer Wasserwege durch die Seenlandschaft.

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