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„Zugang zu Natur für alle“ fordern 25 Verbände aus Wohlfahrtspflege und Naturschutz

Den Zugang zu Natur für alle in der näheren Wohnumgebung fordern VDN und weitere 24 Organisationen aus Wohlfahrtspflege und Naturschutz in Deutschland.

Bonn/Berlin, 22. Oktober 2018 – Natur bringt Menschen zusammen und bietet viele Möglichkeiten für soziales Miteinander und Integration – über soziale und kulturelle Grenzen hinweg. Der Zugang zu Natur für alle in der näheren Wohnumgebung soll daher künftig als Standard in Politik und Gesellschaft verankert werden. Entsprechende Flächen sollen in den Bauleitplanungen stärker berücksichtigt werden. Das fordern der Verband Deutscher Naturparke e. V. (VDN) und weitere 24 Organisationen aus Naturschutz, Stadtentwicklung und sozialen Bereichen der Gesellschaft in einem gemeinsamen Statement, das heute veröffentlicht wurde. Die Organisationen sind Mitglieder des Kompetenzteams „Soziale Natur – Natur für alle“ der UN-Dekade Biologische Vielfalt in Deutschland.

Die Erklärung stellt heraus, dass gemeinschaftliche Naturerlebnisse den sozialen Zusammenhalt stärken und zur positiven Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beitragen. Aufenthalt, Bewegung, Sport und Spiel in der Natur förderten zudem Gesundheit, Wohlbefinden und Bildung. Der VDN hatte im September für sein Projekt „Natur erleben verbindet“ im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“ die Auszeichnung „Offizielles UN-Dekade-Projekt Biologische Vielfalt“ erhalten.

Die Organisationen fordern mehr attraktive multifunktionale Naturflächen, Grünräume und Kleingärten in den Städten und auf dem Land, die für alle barrierefrei verfügbar sind. Zudem sollen Aktivitäten und Erlebnisse in und mit der Natur stärker in die Programme von Bildung, Erziehung und sozialer Arbeit einbezogen werden. Dafür seien sowohl gute Beispielprojekte als „Leuchttürme“ als auch zusätzliche kommunale Mittel erforderlich.

Die Geschäftsstelle der UN-Dekade Biologische Vielfalt in Deutschland hatte 2017 zahlreiche Organisationen zur Mitarbeit im Kompetenzteam „Soziale Natur – Natur für alle“ eingeladen und den gleichnamigen Projektwettbewerb ins Leben gerufen.

Ziel ist, die große Bedeutung, die Naturvielfalt für den Zusammenhalt und eine positive Entwicklung unserer Gesellschaft bietet, zu stärken und dem Verlust an Biodiversität entgegenzuwirken. Gefördert wird die Initiative vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN).

 

Über die UN-Dekade Biologische Vielfalt

Mit der UN-Dekade Biologische Vielfalt 2011–2020 ruft die Staatengemeinschaft die Weltöffentlichkeit auf, sich stärker für die biologische Vielfalt einzusetzen. Sie will die Bedeutung der Biodiversität für unser Leben und Wirtschaften bewusster machen und persönliches Handeln zum Schutz und Erhalt der Vielfalt der Arten, Lebensräume und Gene anstoßen. Hintergrund ist ein kontinuierlicher Rückgang an Biodiversität in fast allen Ländern der Erde.

In Deutschland werden im Rahmen der UN-Dekade Projekte ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für die Erhaltung, nachhaltige Nutzung und Vermittlung der biologischen Vielfalt einsetzen. Zusätzlich zum regulären Wettbewerb zeichnet die UN-Dekade seit 2017 im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“ auch vorbildliche Projekte aus, die das soziale Miteinander fördern und gleichzeitig einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten.

Bewerben können sich Einzelpersonen oder -initiativen, institutionelle Projektträger wie Verbände, Stiftungen und Unternehmen sowie staatliche und nicht-staatliche Organisationen. Die Bewerbung erfolgt über die Webseite der UN-Dekade. Über die Auszeichnung entscheidet eine Fachjury.

 

Kontakt
Geschäftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt
c/o nova-Institut GmbH
D-50354 Hürth
Telefon: 02233-4814-74
E-Mail: geschaeftsstelle@undekade-biologischevielfalt.de
Internet: www.undekade-biologischevielfalt.de

 

 

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