Naturparke. Wir leben Natur.

Schrift-größe anpassen

Schriftgröße ändern

Zum Ändern der Schriftgröße verwenden Sie bitte die Funktionalität Ihres Browsers. Die Tastatur-Kurzbefehle lauten folgendermaßen:

[Strg]-[+] Schrift vergrößern
[Strg]-[-] Schrift verkleinern
[Strg]-[0] Schriftgröße zurücksetzen

schließen
Start-seite

Kontakt

Naturpark Am Stettiner Haff
Am Bahnhof 4 -5
17367 Eggesin
Deutschland

Tel.: (+49) 039779 / 2968 0
Fax: (+49) 039779 / 2968 17
E-Mail: info-ash@lung.mv-regierung.de
Web: zur Homepage

Am Stettiner Haff

Im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns, in direkter Nachbarschaft zur Republik Polen, erstreckt sich der Naturpark Am Stettiner Haff auf einer Gesamtfläche von 553 km² in einem der weitläufigsten Gebiete Deutschlands.

Der Naturpark umfasst die weiten geschlossenen Waldkomplexe der Ueckermünder Heide, die natürlichen und unverbauten Abschnitte der Haffküste, die Haffwiesen, die Uecker- und die Randow-Niederungen ebenso wie die Brohmer Berge. Hier finden Sie eine Vielzahl von kleinen und großen Landschaftselementen, so zum Beispiel Binnendünen, artenreiche Trockenrasen, Röhrichtgürtel, Wacholderbestände und geheimnisvolle Moore, aber auch bewirtschaftete Kiefernwälder und ausgedehnte Buchenwälder.

Durch die abwechslungsreiche Landschaft mit ihren zahlreichen unterschiedlichen Lebensräumen gestaltet sich auch die Tier- und Pflanzenwelt im Naturpark sehr vielfältig. Die Wasserläufe der Seen sowie die zahlreichen Gräben sind ausgezeichnete Jagdreviere für den Fischotter, der auch als Wassermarder bezeichnet wird. Aufmerksame Naturbesucher können zahlreiche Fraßspuren und vielleicht sogar die ein oder andere Burg des Bibers entdecken.

In punkto Vogelwelt hat die Naturparkregion ebenfalls einiges zu bieten. Der größte Vertreter, der Seeadler, ist mit 15 Brutpaaren vertreten. Der seltene Wiedehopf hat sich die Truppenübungsplätze als Lebensraum zurück erobert. Aber auch außerhalb der Sperrgebiete kann der scheue Vogel mit etwas Glück beobachtet werden.

Für den immer wiederkehrenden Vogelzug ist der Naturpark ein wichtiges Rastgebiet. So tanken im Herbst und Frühjahr Tausende Gänse und Kraniche auf den abgeernteten Feldern Energie und verbringen ihre Nachtruhe in den flachen Gewässern wie z.B. im Galenbecker See.

Infolge der unterschiedlichen Wasserversorgung der Böden hat sich eine artenreiche Pflanzenwelt entwickelt. Neben den bewirtschafteten Nadelholzforsten findet man ausgedehnte, naturnahe Mischwälder, die von Buche und Eiche dominiert werden. Auf trockenen Standorten trifft man die für den Naturpark charakteristischen Dünen mit Kiefernwäldern und Heideflächen mit Wacholder an.

Der Naturpark wird durch Erholung und Ruhe geprägt. Auf einem komplexen touristischen Wegenetz von rund 1.000 km, attraktiven Seglerhäfen in Mönkebude oder Ueckermünde und Wanderrastplätzen auch an Flüssen können Besucher den Naturpark zu Fuß, per Rad, mit dem Boot oder auf dem Pferderücken erschließen und seine Kultur und Landschaft erkunden.

Besonders beliebt bei den Touristen sind der Botanische Garten in Christiansberg, der Tierpark mit Fischotteranlage in Ueckermünde und das Mittelalterzentrum in Torgelow. Nicht zu vergessen das Ukranenland, das aus einem Freilichtmuseum mit Geschichts- und Naturlehrpfad und historischen Schiffen aus der Slawenzeit besteht.

 

 

Drucken Zum Seiten-anfang
Cookie - Einstellungen